Salvador Felipe Jacinto Dali wurde am 2. Mai 1904 in der kleinen nordspanischen Stadt Figuera geboren. Sein Vater war ein angesehener Notar.
Dalis künstlerische Talent kam früh zum Vorschein. Er bekam mit 10 Jahren Zeichenunterricht von dem damals bekannten spanischen Impressionist Ramon Pichot. Schon 1918 wurde einige seiner ersten Bilder in einer Ausstellung im Stadttheater von Figuera ausgestellt.
Im Februar des Jahres 1921 strab Dalis Mutter.
Er wurde im Oktober in Madrid an der Kunsthochschule San Fernando aufgenommen. Salvador lernte den Dichter Federico Garcia Lorca und den Regisseur Luis Bunel im Studentenwohnheim kennen. Dali legte sich schnell mit seinen Professoren an, bestritt die Kompetenz dieser und wurde schließlich endgültig 1926 von der Schule suspendiert. Er machte nie ein Abschlussexamen.
Seine erste Einzelausstellung war in Barcelona, in der Galerie Dalmau, im Jahre 1925. 1926 trifft Dali Picasso in Paris. Im Laufe seines Lebens lernte er noch viele andere berühmte Künstler kennen. Dali veröffentlichte neben seinen Bildern auch Texte, Filme und Bücher, die er teilweise mit Bekannten oder Freunden schrieb/leitete.
1929 verführte er Paul Eluards Frau Gala. Die Bekanntschaft war eines der wichtigsten Ereignisse in Dalis leben. Gala war eine 10 Jahre ältere russische Immigrantin. Sie schied sich 1932 offiziell von ihrem Ehemann Eluard und heiratete 1934 Dali. Dali vergötterte seine Frau und sie war seine Lebensgefährtin, Sexualpartnerin, Managerin und Modell.
Sie war sein größter Reichtum. 1958, nachdem Galas Exmann 1952 verstorben war, heirateten die beiden auch kirchlich. In den späteren Jahren der Ehe, so ab 1965, war Gala hauptsächlich für geschäftliche Angelegenheiten da.
1930 kaufte Dali, für sich und Gala, eine Fischerhütte, die sich in der Nähe von Cadaqués befand.
1932 nimmt Dali in den USA an der ersten Ausstellung von Surrealisten teil.
1934 kommt es zu Auseinandersetzungen mit André Breton und einigen Surrealisten, auf Grund des Bildes „Das Rätsel des Wilhelm Tell“. Dalis Ausstellung in New York brachte großen Erfolg.
Im Juli 1937 malt und schreibt er „Die Metamorphose des Narziß“.
Im folgenden Jahr nimmt Dali an der internationalen Ausstellung der Surrealisten in Paris teil.
In den folgenden Jahren, bis 1979, hatte Dali viele Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen.
Dali und Gala lebten von 1940-1948 im Exil, in New York. 1949 kehrten sie zurück nach Europa.
1946 zeichnete Dali mehrere Entwürfe für Walt Disney und Kulissen für den Film „Spellbound“ von Alfred Hitchcock.
1971 wurde, in Cleveland (Ohio), das Salvador Dali Museum eröffnet.
Gala starb am 10. Juni 1982. Von nun an lebte er nur noch in Pubol, in dem Schloss das er Gala geschenkt hatte.
1983 malte er sein letztes Bild, „Der Schwalbenschwanz“.
1984 hatte Dali schwere Brandverletzungen erlitten durch einen Zimmerbrand in seinem Schloss.
Am 23. Januar starb Dali an Herzversagen. Er starb im Torre Galatea, den er seit dem Brand im Schloss bewohnte. In der Krypta seines Theater-Museums in Figueras wird er beigesetzt, das hatte er sich gewünscht. In seinem Testament vermacht er sein ganzes Vermögen dem spanischen Staat.
Durch den Verkauf von Bildern nahmen die Dalis ein bisschen Geld ein. Dali war immer ein armer Mensch, sein Bankkonto war stark überzogen. Als er starb hinterließ er dem spanischen Staat prachtvolle Häuser, die er gekauft hatte, und Gemäldesammlungen. Viele Betrachter dachten, die Bilder seien Verrückt, deshalb hat man ihm auch nur einen „verrückten“ Preis gezahlt.
Meistens werden Maler erst nach dem Tod berühmter und reicher.